Grundlagen
Arbeitsvertrag Basics
Für Arbeitnehmende
- Schriftliche Fixierung: Auch wenn mündliche Verträge gültig sind, sollte man auf eine schriftliche Fassung bestehen.
- Wichtige Inhalte prüfen: Arbeitszeit, Vergütung, Urlaub, Kündigungsfristen, Tätigkeitsbeschreibung.
- Gesetzliche Standards: Fehlen Regelungen, gelten automatisch die gesetzlichen Vorgaben (z. B. Mindesturlaub, Kündigungsfristen).
- Befristung: Muss schriftlich erfolgen und rechtlich zulässig sein.
- Rechte sichern: Anspruch auf Lohn, Urlaub, Sonderzahlungen
Für Arbeitgebende
- Rechtssicherheit schaffen: Klare Formulierungen vermeiden Streitigkeiten
- Flexibilität sichern: Versetzungs- oder Änderungsklauseln ermöglichen Anpassungen an betriebliche Entwicklungen.
- Probezeit vereinbaren: Erleichtert die Trennung in den ersten 6 Monaten, wenn es doch nicht passt
- Vertraulichkeit & Wettbewerb: Schutzklauseln für Betriebsgeheimnisse und Wettbewerbsverbote.
- Zusatzleistungen regeln: Boni, Homeoffice, Dienstwagen etc.
- Pflichten beachten: Nachweisgesetz, Gleichbehandlung, saubere Dokumentation.
Fazit
Ein Arbeitsvertrag ist mehr als eine reine Formalität:
- Für Arbeitnehmende bedeutet er Sicherheit und Klarheit über Rechte und Pflichten.
- Für Arbeitgebende ist er ein Steuerungsinstrument, das Risiken reduziert und Vertrauen schafft.
Beide Seiten profitieren von einem klaren, fairen und aktuellen Vertrag, der regelmäßig überprüft und an neue Entwicklungen angepasst wird.